Die Kollegen von kick08 nahmen unsere Geschichte über das pakistanische Fettnäpfchen der CS auf und fügten noch ein paar Gedanken zum Thema an. Wie z.B. den:

Denn obwohl sich mittlerweile jeder Konsument bewusst sein sollte, dass von den 100 Euro für ein Paar Sportschuhe in Österreich nur 40 Cent an die ArbeiterInnen gehen, ist ein bewusster strategischer Konsum vielerorts leider noch ein Fremdwort.

> Weiterlesen bei Kick08: Fair Play – Play Fair

Mit Sportbekleidung und ihrer Herstellung befasst sich PlayFair2008. Neben vielen haarsträubenden Infos gibt’s hier auch die Möglichkeit, Herrn Rogge vom IOC ein Fax zu schicken mit der Aufforderung, sich der ungerechten Wertschöpfungsketten im Sportbekleidungsbusiness anzunehmen.

> PlaiFair2008

Ein typisches Beispiel für die eurogedopte Alles-ist-möglich-Stimmung finden wir in Zürich: Das weltberühmte Opernhaus, Treffpunkt der Schönen und Reichen, befindet sich zufälligerweise blöderweise mitten in der Fanzone. Da könnten die Fangesänge ausserhalb schon mal die Arien innerhalb aufmischen. In der reichsten Stadt der Welt hat man dafür eine pragmatische Lösung gefunden: Man baut im Opernhauseinfach neue Schallschutzfenster ein. Für 150’000 CHF (ca. 90’000 Euro). Spendiert von der Stadt Zürich. Ob sie die Fenster nachher wieder ausbauen, ist unklar. Aber denkbar.

> Die Meldung dazu

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PS: Die Short Spuks erscheinen hier künftig regelmässig unregelmässig. Hinweise aus dem Fussvolk bitte an ballerina.eurospuk@gmail.com. Die Illustration dazu stammt von nille – vielen Dank.

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