Das ist noch eine kurlige Geschichte! Ich habe mir gestern am Fernseher das Euro-Magazin angeschaut. Und irgendwie waren meine Gefühle für die UEFA und das Team so lau. Ich habe dann - ES TUT MIR LEID! - kein Sponsorbier getrunken. Sondern ein kühles Luzerner Bier.
Als dann herauskam, dass wir ohne Coltorti und ohne N’Kufo auskommen müssen, wurde ich deprimiert. Plötzlich schwante mir, was ich fühlen werde, wenn wir ausscheiden (”Switzerland Zero Points” und so).
Ich trank ein weiteres, tristes Luzerner Bier. Das machte mich im Kopf - ganz komisch - plötzlich frei.
Mir wurde klitzeklar: Wenn wir mal draussen sind, können wir SUBVERSIV sein. Wir können die UEFA und ihr Sponsor-Bier ungeniert unterwandern!!
Ich testete erstmals das Unterwandern. Ich trank weitere Nicht-Sponsor-Biere aus Luzern, so zwei bis sieben.
Und siehe da, ich lerne ganz neue, unbekannte Gefühle: Ein ekstatisches Hämmern im Schädel.

2 comments
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Mai 21, 2008 um 11:30 Uhr vormittags
gebsn
Subversion und gewaltfreier Widerstand ist immer gut. Wär doch schön, wenn ganz in diesem Sinne Fans en masse in den so genannten Public Viewing Zone und in den Stadien ausschliesslich Nicht-Sponsoren-Bekleidung, -fahnen, -getränken spazierführen würden. Da könnte doch mal jemand mit Zeit und Kreativität entsprechende Protest-T-Shirts kreieren.
Mai 21, 2008 um 4:57 Uhr nachmittags
DJ Brutalo
@gebsn
meine Rede!
..und ich wünsche Euch Luzernern, dass das gute Eichhof lange noch in Luzernerhand bleiben tut. Denn schnellschnell ist nämlich auch der Holländische Bierriese Hauptsponsor an Grossveranstaltungen.
Um die Hopfenschorle, welche aus dem Rathaus kommt habe ich im Moment nicht so die Angst. Zum Wohl!